Aktuelles



Ein Licht für Frieden und Solidarität mit Menschen in Kriegsgebieten

12.04.2022


Ravensburger Friedensdemo

01.03.2022

"Am 20.Mai.2019 sagte der ukrainische Präsident Selenskyi in seiner Antrittsrede vor dem ukrainischen Parlament: „Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, alles zu tun, damit die Ukrainer lachen. Das war mein Auftrag. Jetzt werde ich alles tun, damit die Ukrainer wenigstens nicht mehr weinen.“

 

Und genau hier möchte ich abschließend anknüpfen und ergänzen: Lassen Sie uns zusammen alles dafür tun, damit die Welt nicht mehr weint, sondern gemeinsam aufsteht gegen Ungerechtigkeiten, Hass und Hetze, gegen Gewalt und Krieg…damit unsere Kinder in Frieden leben können. ..." (aus der Abschlussrede, Gülcin Bayraktar)

 

Diese und weitere Redebeiträge finden Sie auf Stadt Ravensburg.


Rede zu den sog. Spaziergängen und Querdenker*innen

 

Mein Name ist Gülcin Bayraktar. Ich bin Vorsitzende des Vereins Tavir - Vielfalt im Schussental.

Seit über 15 Jahren engagieren wir uns in der Region für Integration, Toleranz und Zusammenhalt. Zudem sind wir seit 2015 als Fach-und Koordinierungsstelle im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für die Stadt Ravensburg und Stadt Weingarten tätig.

 

Mir ist es ein besonderes Anliegen hier ein paar Worte sagen zu dürfen. Ich sehe mich aber auch in der Pflicht, dies in Vertretung des Bundesprogramms und im Namen der Demokratie zu tun.  

Gemeinsam mit beiden Städten, aber auch mit all unseren Netzwerkpartnern, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Demokratie in unserer Region zu fördern und zu schützen.

Doch diese Demokratie wird zurzeit besonders infrage gestellt und sogar von einer Diktatur ist die Rede. Dabei hat die Pandemie einen Kern getroffen, der wohl nur darauf gewartet hatte, aufzukeimen.

 

Es ist verständlich und viele von uns können nachvollziehen, dass es Mitmenschen unter uns gibt, die der Impfung gegenüber kritisch stehen, weil sie schlichtweg Angst davor haben und sich noch nicht sicher sind. Auch, dass nicht alle Eltern ihre Kinder gleich impfen lassen wollen, sondern erst abwägen möchten, ist kein Verbrechen.

Doch was absolut nicht nachvollziehbar und nicht tolerierbar ist, ist die Tatsache, dass man trotz aller Vorfälle und Entwicklungen noch immer von Spaziergängen spricht und gemeinsam mit Menschen durch die Straßen zieht, deren einziges Ziel es ist, die Gesellschaft zu spalten und Hass zu verbreiten, wohlwissend, dass man hier manipuliert und für andere Zwecke missbraucht wird.

 

Keiner der sog. Spaziergänger kann mittlerweile behaupten, nichts davon gewusst zu haben, dass Polizisten angegriffen wurden, Freunde, Familienangehörige, Mitmenschen, die nur ihrem Job nachgehen, beschimpft, beleidigt oder bedroht wurden bzw. werden. Ich bin es leid, mit ansehen zu müssen, wie meine Mitmenschen zur Zielscheibe von Hass und Hetze geworden sind.

 

Beschämend ist es, wie diese Spaziergänger in vielen Chatgruppen Pläne schmieden,  wie sie die Polizei austricksen können und sich darüber kaputtlachen und triumphieren, wenn darüber berichtet wird, wie viele Überstunden Polizisten wegen ihnen machen müssen und wie man sie durch diese Erschöpfung angeblich zu Fall bringt.

 

Menschenverachtend ist es, wenn sich Spaziergänger über den schrecklichen Tod zwei junger Polizisten freuen können, mit der Begründung: „Zwei Polizisten weniger auf den Spaziergängen!“. Ja, sogar ein Spendenkonto wollte man dem Täter eröffnen, als Dank für seine Tat!

 

Ich richte mein Wort an all die Menschen, die sich angeblich nur über die Coronapolitik aufregen und gegen eine Impfpflicht demonstrieren: Was muss denn noch passieren, damit Sie nicht mehr mit diesen menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Querdenkern auf die Straße gehen? Wieviel Gewalt und Hass muss noch geteilt und erlebt werden, damit Sie sich von diesen Menschen distanzieren?

 

All denen, die sich als Querdenker oder Spaziergänger bezeichnen, Straßen blockieren, „Nieder mit der Diktatur“ schreien und versuchen, Privathäuser von Politikern zu stürmen, kann ich nur klar sagen: In einer Diktatur hätten Sie schon längst keine Stimme mehr. Aber das zu begreifen, erfordert Einsicht und einen objektiven Blick ins politische Weltgeschehen oder zumindest einen Blick in die Geschichtsbücher.

 

Es erfordert zudem Mut, sich einzugestehen, dass diese Spaziergänge inhaltslose Veranstaltungen sind, Luftblasen, die mit einer Mischung aus Hass, Wut, Enttäuschung und Unwissenheit gefüllt sind. Unangemeldete Demonstrationen von Menschen, die größtenteils zu Mitläufern und zum Sprachrohr geworden sind, von demokratiefeindlichen Gruppierungen, denen es eben nicht um die Coronapolitik geht, sondern um einen gewaltsamen Umsturz des sog. Systems, mit dem einzigen Ziel: Die demokratischen Werte in unserem Land mit Füßen zu treten.

 

Die Pandemie ist für uns alle eine große Herausforderung, egal ob geimpft oder noch ungeimpft. Egal ob wir der Coronapolitik 100%zustimmen oder nicht. Doch wir sind uns einig, dass wir eine Krise nur gemeinsam durch solidarisches Handeln und gegenseitige Verantwortung, mit gesundem Menschenverstand, überstehen. Daher möchte ich allen, die sich impfen lassen konnten und allen, die sich gerne hätten impfen lassen wollen, es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht konnten, meinen Dank aussprechen. Denn mit jeder Impfung tragen wir auch zum Schutz unserer Mitmenschen bei.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern der menschenkette 2.0, die mit ihrer Stimme ein klares Zeichen der Solidarität und Vernunft gesetzt haben. Denn eines möchte ich besonders betonen. Auch wenn es sich bei den Querdenkern und Spaziergängern um eine Minderheit handelt und wir ganz klar nicht von einer Spaltung der Gesellschaft, wenn überhaupt nur von einer kleinen Absplitterung sprechen sollten, ist es unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, nicht wegzusehen. Egal wie klein diese Minderheit auch sein mag, dürfen wir nicht wegschauen, wenn Gesetze gebrochen, unsere Mitmenschen bedroht und angegriffen werden.

Und wenn uns die Geschichte und die schrecklichen Taten der letzten Jahre etwas gelehrt haben, dann, dass wir die Gefahr, die von einer kleinen Minderheit ausgeht, nie unterschätzen dürfen, sondern dieser entschieden und vor allem gemeinsam entgegentreten müssen.

Haben wir nicht genug Beispiele in diesem Land, die uns zeigen, wohin Hass und Hetze führen kann, auch wenn dieser Hass nur von einer Minderheit stammt?

Der heutige Tag ist hierfür ein sehr trauriges Beispiel, denn heute jährt sich zum 2.Mal der Anschlag von Hanau, bei dem neun unschuldige Menschen mit Migrationshintergrund getötet wurden. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen.

Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass die Gefahr, die von einer noch so kleinen Minderheit ausgeht, niemals ignoriert werden darf - denn aus Worten voller Hass werden Taten der Trauer und Erschütterung… Taten, die letztendlich uns alle betreffen.

 

Und wer sich nicht an geltende Regeln hält, die Straßen belagert, vor Häusern Parolen wie „Lügenpresse“ oder „Nieder mit der Diktatur“ schwingt, Kinder als Schutzschilder missbraucht, gefährdet mit diesem egoistischen und ignoranten Verhalten nicht nur die eigene Demokratie, sondern die Freiheit und Demokratie aller.

 

Zum Schluss möchte ich mein Wort an alle Kinder und Jugendliche richten:

 

Für mich seid ihr die wahren Vorbilder dieser Pandemie. Denn ihr habt uns Erwachsenen gezeigt, was wahre Größe bedeutet. Während sich viele von uns auf den Straßen wie in einem Kindergarten verhalten, habt ihr euch, so gut es eben ging, an alle bisher notwendigen Regeln gehalten. Viele von euch haben sich sofort freiwillig impfen lassen und dadurch nicht nur für euch selbst, sondern für jeden von uns, Verantwortung getragen. Ihr seid für mich zur schönsten Definition von Solidarität geworden.

 

Ich danke euch, da ich weiß, was all die Einschränkungen für euch bedeutet haben und noch bedeuten, denn der Druck der auf euren Schultern lastet, ist enorm. Und ich entschuldige mich zugleich für all die verirrten Erwachsenen da draußen, besonders für diejenigen, die euch Kinder mit auf die sog. Spaziergänge mitgenommen haben und noch immer mitnehmen und euch dabei Werte vorleben, die weder politisch noch moralisch vertretbar sind. Für die ich mich nur noch fremdschäme, weil sie euch keine guten Vorbilder sein konnten.

 

Demokratie zu bewahren, ist, wie wir sehen, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Und wenn ich erlebe, wie unsere Gesellschaft, trotz der Pandemie und trotz der Demokratiegegner, die versuchen diese Gesellschaft zu spalten, zusammenhält und nicht wegschaut, sondern sich aktiv beteiligt und engagiert, gegen all den Hass, die Hetze und die ganzen Verschwörungsmythen, bin ich zuversichtlich und voller Hoffnung, dass wir jede Krise gemeinsam durchstehen können.

 

Für uns, für unsere Kinder und für unsere Demokratie!

 

Ich danke Ihnen!

 

Gülcin Bayraktar

1.Vorsitzende Tavir-Vielfalt im Schussental, 19.02.2022

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. Februar jährt sich der Anschlag von Hanau zum 2. Mal, bei dem ein rassistischer Täter neun unschuldige Menschen mit Migrationsgeschichte tötete und weitere Menschen verletzte. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen.

#rememberhanau #190220

 

DIE NAMEN DER OPFER

Kaloyan Velkov, ermordet mit 33 Jahren.

Fatih Saraçoğlu, ermordet mit 34 Jahren.

Sedat Gürbüz, ermordet mit 30 Jahren.

Vili Viorel Păun, ermordet mit 22 Jahren.

Gökhan Gültekin, ermordet mit 37 Jahren.

Mercedes Kierpacz, ermordet mit 35 Jahren.

Ferhat Unvar, ermordet mit 22 Jahren.

Hamza Kurtović, ermordet mit 22 Jahren.

Said Nesar Hashemi, ermordet mit 21 Jahren.
Später ermordete der Attentäter seine Mutter Gabriele R., 72 Jahre alt.


TAVIR e.V. - Vielfalt im Schussental setzt ein Zeichen!

 

Werde auch Du ein Teil der großen Menschenkette 2.0. Gib uns deine Stimme gegen Hass und Hetze, rechtsextremes Gedankengut, Verschwörungsmythen und Ideologien, die Missachtung unseres Demonstrationsrechts und das Leugnen der Covid-Pandemie. Denn wir kämpfen für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und einen solidarischen Weg aus der Pandemie, der keine Menschenleben gefährdet und unser Gesundheitssystem nicht überlastet.

GIB UNS DEINE STIMME FÜR

# Solidarität mit allen systemrelevanten Berufen

# Vertrauen in Wissenschaft statt Fake-News

# Schutz unserer unabhängigen, freien Presse

# Solidarität mit Erkrankten, Angehörigen und Long-Covid-Patient:innen

WIR HALTEN UNS MIT VERNUNFT UND SOLIDARITÄT AN DIEHYGIENEMASSNAHMEN,

# für ein unbeschwertes Aufwachsen unserer Kinder

# für eine schnelle Entlastung unserer Unternehmen

# für ein buntes sportliches und kulturelles Leben

# für gesicherten Schul- und Kitabetrieb

 

# für ein schnelles Ende der Pandemie

 

weitere Informationen unter www.menschenkette-rv.de


Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus


Mit Unterstützung des Landkreises und der Stadt Ravensburg, TAVIR e.V. - Vielfalt im Schussental und der Stadt Kißlegg präsentiert "Die Streamerei" ein wunderschönes Weihnachtskonzert live unter https://diestreamerei.de/ sowie auf unserer Facebookseite. Wir wünschen viel Spaß!


Vom Exotendasein über Zivilcourage und schusssichere Fenster...
Wer heute (21.10.2021) den Livestream mit Marina Weisband verpasst hat, kann diesen schon bald auf unserer Seite https://diestreamerei.de/demokratieleben/ anschauen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für den hochinteressanten Austausch bei Frau Marina Weisband und den Jugendlichen vor Ort (Gymnasium Bad Waldsee) sowie allen am Bildschirm.


Wir freuen uns auch in diesem Jahr die Weingartener Tage der Demokratie mit der Partnerschaft für Demokratie Stadt Weingarten und vielen NetzwerkpartnerInnen umsetzen zu können.

Genießen Sie mit uns die vielfältigen Angebote und nominieren Sie Ihre/n Held*in der Pandemie!

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite http://vielfaltimschussental.de/

 


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,


es freut uns, dass diese gemeinsame Veranstaltungsreihe in unseren Städten das wichtige Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" zum Anlass nimmt, sich über die ambivalente gemeinsame Geschichte von Christen und Juden in unserer Region Gedanken zu machen. Sie möchte dazu einladen, nach Spuren in Sprache, Kultur, Gebräuchen, nach Formen der Koexistenz und des toleranten Miteinanders, nach einer positiven Erzählung jenseits der Geschichte von antisemitischen Vorurteilen, von Vertreibung, Verfolgung und Ermordung der Jüdinnen und Juden durch die christliche Mehrheitsgesellschaft zu suchen.

Der Blick in die Vergangenheit bietet seit Beginn des 14. Jahrhunderts wenige positive Anknüpfungspunkte für ein gemeinsames Miteinander, dennoch sind historische Themen, auch über unsere Region hinausweisende, selbst-verständlicher Bestandteil der Veranstaltungsreihe. Sie informiert, klärt auf und eröffnet neue Sichtweisen. Heute sind die Städte Ravensburg und Weingarten lebendige, dynamische Gemeinwesen und stehen für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander.

 

Wir danken den Initiatorinnen und Initiatoren dieser Veranstaltungsreihe sehr, dass mit dem Programm dieser Jubiläumswochen in unseren beiden Städten wegweisend aus der Gegenwart in die Zukunft geblickt wird; mit den einzelnen Veranstaltungen wird – speziell auch für Jugendliche - eine aktive Auseinandersetzung mit Themen aus Geschichte und Gegenwart angeregt. Die Veranstaltungsreihe will ermutigen, denn wir sind überzeugt: Gelebte Vielfalt hat eine positive Auswirkung auf unser aller Miteinander.

Dr. Daniel Rapp (Oberbürgermeister Stadt Ravensburg) und Markus Ewald (Oberbürgermeister Stadt Weingarten)


Für Vielfalt und Toleranz – gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten in Ravensburg 

Als Zeichen für Vielfalt und Toleranz und gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten in Ravensburg wurden heute, am 28. Juni (Christopher Street Day) am Zugang zum Neuen Rathaus temporäre Bodenfolien in Regenbogenfarben angebracht und eine Regenbogen-Fahne gehisst.

2019 führte die Stadtverwaltung Ravensburg in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und der FamilienForschung Baden-Württemberg erfolgreich die Veranstaltung "Gemeinsam für Akzeptanz in Ravensburg. LSBTTIQ – Gemeinsam.Divers.Bunt." im Museum Humpis-Quartier und eine gleichzeitige Postkartenaktion als ein deutliches Zeichen für Vielfalt und gegen jede Art von Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) durch.
 
Anknüpfend an diese Veranstaltung und solidarisch mit der Aktion "Übergang zur Vielfalt – Regenbogenstreifen in Weingarten" der Partnerschaft für Demokratie Stadt Weingarten von Anfang Mai 2021 soll mit dieser Öffentlichkeitsarbeitsmaßnahme über sexuelle Vielfalt aufgeklärt und ein stadtgesellschaftlicher Diskurs darüber angeregt werden. Nachdem es in Weingarten zur Zerstörung von Regenbogenstreifen im Stadtgarten innerhalb weniger Stunden gekommen ist, haben die Mitglieder des dortigen Gemeinderats den Akt der Zerstörung mit dem Hissen von Regenbogenfahnen aufs schärfste verurteilt und ein klares Zeichen gegen Homophobie gesetzt.

Die Regenbogenstreifen vor dem Neuen Rathaus sollen bis in den Spätherbst hinein bestehen. Sie wurden im Rahmen eines Projektes der lokalen Partnerschaft für Demokratie Stadt Ravensburg "Demokratie leben!" auf Anregung der Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen initiiert. Die Finanzierung erfolgt über Mittel des Bundesprogramms "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wir sind froh, ein Teil dieser schönen Aktion zu sein - denn Demokratie ist unsere Aufgabe!


@ravensburgcity
@visitravensburg  #ravensburg #ravensburgistbunt #pride #csd #toleranz #vielfaltimschussental #tavirravensburg


Quer Pride 2021

Was für ein toller Tag!

Wie schön Vielfalt sein kann, konnten wir gestern, 26.06.2021, hautnah miterleben!
Mit „Queer Pride – Jetzt erst Recht!“ verlief eine farbenfrohe Demonstration vom Ravensburger Bahnhof nach Weingarten in den Stadtgarten. Dort, wo vor wenigen Wochen die Regenbogenstreifen des Projektes „Übergang zur Vielfalt“ innerhalb weniger Stunden mutwillig entfernt wurden. Bei wunderschönem Wetter konnten über 1000 Teilnehmer*innen im Stadtgarten all den tollen Reden u.a. vom Oberbürgermeister der Stadt Weingarten, Markus Ewald und dem Ersten Bürgermeister Simon Blümcke, Stadt Ravensburg, zuhören. Untermauert wurde die Kundgebung mit Live-Musik. Wir danken den Organisator*innen, den Städten Ravensburg und Weingarten und der Polizei, die diese Veranstaltung ermöglicht haben!
weitere Informationen

@uebergang_zur_vielfalt.wgt
@lgbtqbodensee @ageofelektra
#wirsindbunt #wirsindvielfalt #regenbogen #ravensburg #weingarten #vielfalt #lgbtq #csd #pride #pridemonth #vielfaltimschussental #demokratieistunsereaufgabe #loveislove #wirsindeins #tavirravensburg



Die Stadt Ravensburg hat für ihre Bürgerinnen und Bürger die Videokonferenz-Plattform "rv-verbindet" eingerichtet. Hier können Familien, Freunde, Vereine etc. das kostenlose Angebot nutzen und sich vernetzen. Weitere Informationen


Am 03.05.2021 wurden die bunten Regenbogenstreifen der Freien Kunstschule Ravensburg e.V. in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Markus Ewald und der Initiatorin Laura Preuss am Weingartener Stadtgarten angebracht und gefeiert. „Weingarten ist bunt“ waren die Worte des Oberbürgermeisters Markus Ewald. Mit den farbenfrohen Streifen und ihrer Aufschrift „Love is Love“ wurde nicht nur für Vielfalt und Toleranz geworben, sondern auch eine Sichtbarmachung der Queeren – LSBTTIQ- Menschen beabsichtigt. Doch bereits nach fünf Stunden wurde dieser Regenbogen, der noch im Vorfeld Groß und Klein erfreute und ursprünglich drei Monate lang erstrahlen sollte, von bisher Unbekannten zerstört. 
Wir sind über diese Nachricht empört! Hass und Hetze hat in unserer Region keinen Platz! Wir danken unseren Projektträgern für ihren Einsatz und die wunderschöne Aktion und sind überzeugt, dass dieser Vorfall einen Nerv getroffen hat, der unbedingt weiter behandelt werden muss. Für Vielfalt im Schussental!
Euer TAVIR-Team

Mehr zum Statement Oberbürgermeister Markus Ewald 


Die Vielfalt-Mediathek des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) sammelt und bietet seit 2006 Publikationen, Videos, Podcasts, Webseiten u.v.m., die aus den vielfältigen Projekten, welche gefördert wurden/werden entstanden sind.

Dank dieser Vielfältigkeit gibt es unterschiedlichste Bildungsmaterialien u.a. zu den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Diversität, Migration sowie Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit, welche zum Download zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns, dass auch unsere Materialien auf Vielfalt-Mediathek unter diesem Link zu finden sind.


AKTIONSTAG „VORSICHT, VORURTEILE! WIR SETZEN EIN ZEICHEN GEGEN RASSISMUS.“

 

Wer glaubt, dass Rassismus einen nicht betrifft, täuscht sich. Denn Vorurteilen sind wir alle schon begegnet, ganz gleich, ob wir aktiv oder passiv daran beteiligt waren. Man misst ihnen im Alltag keine große Bedeutung zu und nimmt sie kurz oder kaum wahr, doch sind sie alltäglich und leider der Ursprung und Nährboden für Rassismus. mehr


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 https://wochenblatt-online.de/mit-postkartenset-gruesse-verschicken-und-zeichen-setzen/


 

 

********* WIR SIND IM MAGAZIN DES BUNDESPROGRAMMS „DEMOKRATIE LEBEN!“ *********

Mit Klick auf das Bild geht es zur Seite




TAVIR HAT NEUEN VORSTAND

RAVENSBURG — TAVIR wurde vor über 13 Jahren durch engagierte Menschen mit Migrationshintergrund gegründet, um die Integration in Ravensburg zu stärken. Heute ist TAVIR nicht nur eine Bildungsorganisation, die Integrationsprojekte umsetzt, sondern seit 2015 zusätzlich unter dem Namen VIELFALT IM SCHUSSENTAL Fach- und Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ für die Städte Ravensburg und Weingarten und somit ein Motor in Sachen Demokratiestärkung in der Region. Ebenfalls wurde TAVIR durch ihre Willkommensmaterialien, die bereits knapp 100.000 Menschen erreichte, über die Landesgrenzen hinweg, bekannt.

Die Erfolge, die der Verein bisher erzielte, tragen die Unterschrift vom neuen Vorstand, der bisher eng in die strategische Ausrichtung des Vereins involviert war.

Gülcin Bayraktar, die im August 2020 einstimmig zur Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde, hatte bereits 2015 die Willkommenskärtchen für Geflüchtete entwickelt und die Erfolgsgeschichte der Willkommensmaterialien TAVIR angestoßen. Es folgten u.a. Grundrechte-Comics und eine Broschüre für Frauenrechte.

In einer Zeit, in der die demokratischen Werte in Frage gestellt werden, ist es für sie und ihren stellvertretenden Vorsitzenden Mehmet Aksoyan umso wichtiger, als TAVIR-Vorstand, die bisherige gute Arbeit fortzusetzen und die Kooperationen mit den Städten Ravensburg und Weingarten und den freien Vereinen und Organisationen auszubauen.

In den erweiterten Vorstand wurde zusätzlich Yasemin Büyükdag gewählt.

 

Weitere Informationen zu TAVIR und dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ stehen auf den Internetseiten www.tavir-ravensburg.de und auf www.vielfaltimschussental.de zur Verfügung.


 

Gemeinsam für Vielfalt

Ein Werbespot setzt Zeichen für Vielfalt

Dass Vielfalt viele Gesichter hat, zeigt ein neuer Werbespot, den die vier Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Ravensburg gemeinsam mit Regio TV entwickelt haben.

Dabei sind 25 kurze Werbespots und ein gemeinsamer Werbespot entstanden, die vom 21. September bis zum 6. Oktober auf Regio TV Bodensee laufen werden. Mit „Gemeinsam für Vielfalt“, wird man auch viele engagierte Ravensburger und Weingartener entdecken, die uns mitteilen, was Vielfalt und Demokratie für sie bedeuten.

Die Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Ravensburg werden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Bei „Demokratie leben!“ werden Initiativen unterstützt, die sich für Demokratie und Toleranz einsetzen – und gegen jede Form von Extremismus. Die Spots sind auch auf unserer YouTube-Seite zu sehen (Klick auf das Bild).

 


Fahnen der Demokratie

 

Pünktlich zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2020 setzen wir als Koordinierungs- und Fachstelle mit den Städten Ravensburg und Weingarten (Partnerschaften für Demokratie) ein besonderes Zeichen für Vielfalt und Toleranz! 

 

In Kooperation mit weiteren Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Ravensburg wurde hierfür eine bunte "Fahne für Demokratie" von einer Schülerin der Berufsfachschule Druck- und Medientechnik an der Gewerblichen Schule Ravensburg entwickelt.

 

Die farbenfrohen Fahnen für Demokratie werden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert und wehen zeitgleich zum Internationalen Tag der Demokratie in weiteren Städten und Gemeinden des Landkreises.

 

Die Aktion soll daran erinnern, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und als Fundament für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben basierend auf Toleranz, Respekt und gegenseitiger Verantwortung, besonderen Schutz verdient.

 

 

Bild links: (v.l.) Mehmet Aksoyan  (Fach- und Koordinierungsstelle Vielfalt im Schussental/Tavir), Gülcin Bayraktar (Fach- und Koordinierungsstelle Vielfalt im Schussental/Tavir), Semra Yilmaz (städtische Sozialarbeiterin Weingarten),Oberbürgermeister der Stadt Weingarten Markus Ewald, Rainer Beck (städtischer Fachbereichsleiter Gesellschaft, Bildung und Soziales, Weingarten), Julia Graf (städtische Fachstelle für Migration und Integration, Weingarten)

Bild rechts: (oben) Erster Bürgermeister Simon Blümcke der Stadt Ravensburg, (unten, v.l.) Martin Diez (Senioren-und Integrationsbeauftragter), Stefan Goller-Martin (Amtsleiter für Soziales und Familie)


 

Postkartenset 

Rassismus geht uns alle an!

 

Mit diesem Motto und unter diesem Statement möchten wir mit Ihnen gemeinsam ein Zeichen setzen - für Vielfalt, Toleranz und Demokratie!

Das Postkartenset, bestehend aus acht Motiven, kann individuell angepasst und bei uns erworben werden. Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann kontaktieren Sie uns unter bestellung@tavir-ravensburg.de

 


 

Wir haben eine interessante Reise mit unseren tollen Gästen bei Vielfalt im Schussental miterleben dürfen! Wir danken Ihnen und unseren tollen Zuschauern und sind gespannt, wie es im Herbst weitergeht. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt natürlich der „Die Streamerei“ für dieses einzigartige Format! Eine Folge verpasst? Kein Problem, mit einem Klick kann man sich alle Folgen in Ruhe anschauen. Viel Spaß!

 


 

 

12.06.2020 Vielfalt im Schussental & TAVIR e.V. zu Gast bei @die streamerei

Neigschmeckte, Reigschmeggde, Zuazogene….Keine Panik!! Es folgt weder ein Sprachkurs für lokale Dialektebesonderheiten, noch müssen die Gäste irgendwelche linguistische Quizfragen lösen. Wir begeben uns vielmehr auf eine interessante Reise in die bunte Welt Oberschwabens mit unterschiedlichen Menschen, vielen Kulturen, Lebenswegen, Identitäten, Sehnsüchten, viel Leidenschaft, einfach „Vielfalt im Schussental“.

 

 


Aktuelle Informationen über unsere Arbeit als Fach-und Koordinierungsstelle und "Demokratie leben!" findet ihr auf unserer Seite:


Ein HERZLICHES DANKESCHÖN für drei tolle Jahre „Wi_Ra - Förderung der Willkommenskultur in Ravensburg“ (2016-2019) geht an die über 560 Teilnehmer/innen, die an Workshops und Veranstaltungen, wie „Die Ehre der Frauen“, „Willkommenskurs“, „Kulturelle Rollenbilder“, „Toleranzpass“, “Interkulturelle Kompetenz“ usw. teilgenommen haben.

Vielen Dank auch an das Bundesministerium des Innern und an die Stadt Ravensburg, die durch ihre Förderung und Unterstützung, dieses Projekt erst ermöglicht haben!

Die während der Projektlaufzeit entwickelten Ideen und Angebote gehen natürlich weiter…für mehr Vielfalt und Toleranz!👍🏻

TAVIR präsentiert neue Broschüre 

„FRAUEN IN DEUTSCHLAND“

Am 14.März 2018 trafen sich viele Interessierte in unseren Räumlichkeiten ein, um der Präsentation der Broschüre „Frauen in Deutschland“, die von Gülcin Bayraktar, im Rahmen ihres Projekts Wi_Ra – Förderung der Willkommenskultur in Ravensburg, entwickelt wurde, zu lauschen.
Neben Einblicken in streng traditionelle Familienstrukturen und den damit zusammenhängenden Rollenverteilungen, betonte Gülcin Bayraktar, wie sich Wertvorstellungen und Traditionsgebundenheit auf das unterschiedliche Frauenbild auswirken können. 
Die Broschüre, die sich nicht nur an geflüchtete Männer, sondern auch an geflüchtete Frauen richtet, informiert anhand von klaren Bildern und kurz verständlichen Sätzen (deutsch und englisch) neben den Rechten der Frau in Deutschland, auch den Umgang mit ihr. 
Denn oft stehen eigene kulturelle Einflüsse und Wertvorstellungen, besonders im Umgang mit der „europäischen“ Frau, im Widerspruch. Das Bild der modernen, selbstbewussten und selbstbestimmten Frau in Deutschland wirft aber nicht nur bei geflüchteten Männern und Frauen, sondern auch noch bei vielen Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren und/oder aufgewachsen sind, einige Fragezeichen auf, weshalb auch sie als Zielgruppe nicht außer Acht gelassen werden sollten, so Gülcin Bayraktar. Gleichzeitig soll die Broschüre geflüchtete Frauen, über ihre neuen Rechte in Deutschland aufklären und informieren. 
Neben einem Grußwort des Bürgermeisters Herrn Simon Blümcke und der Präsentation der Broschüre, gab es im Anschluss noch die Möglichkeit für einen offenen Austausch mit Köstlichkeiten und Getränken.

Wir danken allen Gästen für Ihr Interesse und die schönen Rückmeldungen und freuen uns über einen weiteren Schritt, zur Förderung der Integration und des Zusammenlebens in unserer Region.


Vor zehn Jahren haben wir uns zusammengeschlossen, um die Integration in Ravensburg und Umgebung zu fördern.
Heute ist TAVIR nicht nur eine Institution, welche die Fach- und Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" der Städte Ravensburg und Weingarten ausführt, sondern auch ein wichtiger Ansprechpartner für interkulturelles Zusammenleben und Vielfalt in der Region.

Dieses 10jährige Bestehen haben wir gestern, zusammen mit unseren Gästen, im Bärengarten gefeiert.

Neben einem Rückblick auf die Projekte der letzten Jahre, einem herzlichen Grußwort des Bürgermeisters Simon Blümcke und der Ansprache des Ministers für Soziales und Integration Manne Lucha, wurde der Abend mit einem interessanten Vortrag über "Demokratie und Islam" von Professor Mathias Rohe abgerundet.
Ein herzliches Dankeschön an all unsere Gäste, der Band Thomas Lutz' JazzX und Derek Schuh für seine tollen Fotos, auf die wir schon gespannt sind!


Die neue Broschüre der Bundesregierung zum Thema Demografie ist erschienen.
Am Beispiel der Stadt Ravensburg wird der Bereich Integration anhand der Willkommensmaterialien dargestellt.

https://m.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2017/03/2017-03-30-demografiestrategie-ravensburg.html


Vielen Dank für einen sehr informativen, als auch emotionalen Abend!

 

Rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger und ehrenamtlich Engagierte hörten mit großer Aufmerksamkeit dem Referenten Wahid Akbarzada zu, welcher durch seine eigene Lebensgeschichte und seine persönlichen Erfahrungen nicht nur einen Einblick in die Beweggründe der Flucht vieler seiner Landsleute ermöglichte, sondern auch auch einen Perspektivwechsel für alle Anwesenden.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Wi_Ra - Förderung der Willkommenskultur in Ravensburg“ unter der Leitung von Gülcin Bayraktar statt, die sich bei den Gästen für die zahlreiche Teilnahme trotz des guten Wetters bedankte.


Gambia Forum

AK Asyl Ravensburg-Weingarten und Amnesty International organisierten am 10.12.2016, ab 18 Uhr, mit Unterstützung der Stadtverwaltung Ravensburg in den Räumlichkeiten des TAVIR einen Vortrag zur aktuellen Situation in Gambia.

Dem geflüchteten Journalisten Bubacarr Komma hörten knapp 35 Interessierte zu. Mit Kostproben der gambischen Küche und rhythmischen Trommelklängen Geflüchteter wurde der informative Abend abgerundet.


Workshop „Interkulturelle Kompetenz - Umgang mit Vielfalt“
Ohne die freiwillige Unterstützung und das Engagement vieler Bürger wäre das Ankommen von vielen
zugewanderten Menschen der letzten Monate und wird die kommende Zeit der Integration in der Kommune nicht
zu bewältigen (sein).  Daneben kann dieser wertvolle Einsatz für unser Gemeinwesen auch konkrete
Herausforderungen mit sich bringen, da gerade im interkulturellen Kontext kulturelle Unterschiede und
Kommunikationsprobleme leicht zu Missverständnissen im Alltag führen können.
Mit dem WORKSHOP "Interkulturelle Kompetenz - Umgang mit kultureller Vielfalt" wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter der Leitung der Referentin und zertifizierten Trainerin Nazife Sarcan, am Freitag, 02.12.2016, ab 09:00 Uhr in unseren Räumen die Möglichkeit geboten,die kulturellen Besonderheiten bewusst wahrzunehmen und zu deuten, um dadurch mehr Sicherheit bei interkulturellen Begegnungen zu gewinnen. Auch der Umgang mit Konflikten und deren Vermeidungsmöglichkeiten wurden thematisiert. Inhaltlich setzte sich das Training aus einem interaktiven Vortrag, Simulationsübungen, Einzel- und Gruppenarbeit, praktischen Beispielen und der Besprechung von Fragestellungen aus dem Teilnehmerkreis zusammen.
 
Eine Veranstaltung im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Ravensburg.